My kid wears #38 Trotzkopfentdeckung

Schon länger war ich auf der Suche nach einem neuen Schnitt für ein Baby-Oberteil. Irgendwo in der Bloggerwelt bin ich dann auf den Schnitt „Trotzkopf“ von Schnabelina gestoßen. Also machte ich mich auf die Suche um den Schnitt zu erwerben. Auf Schnabelinas Seite musste ich dann feststellen, dass es den Schnitt kostenlos zum Download gibt und zwar hier. Vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle!

My kid wears #38

Der Schnitt lässt sich supergut nähen. Ich fand ihn auch besonders toll, weil man kleinere Stoffreste gut verwerten kann und Stoffe ebenso toll mixen kann. Allerdings musste ich feststellen, dass der Stoffmix sich gar nicht so einfach gestaltet. Bestimmt eine Stunde saß ich da vor meinen Stoffresten und es wollte einfach nix zueiander passen – ich war verzweifelt. Und dann war auch noch Wochenende und schnell mal ein neues Stöffchen kaufen, ging auch nicht. Schließlich musste mein letzter kleiner Rest „Tulipa“ dran glauben, dazu pink und pink und lila. Vielleicht wird mein nächster Stoffmix mutiger.

Trotzkopf

Eigentlich steh‘ ich garnicht so auf pink bei Mädels und mag eher Stoffe, die sich für beide Geschlechter eignen. Mit einer blau-weiß-karierten Babydecke sorge ich regelmäßig für Verwirrung bei Fremden 😉 Aber heute musste es einfach pink mit pink sein – also ein richtiges „Mädchenoutfit“ ist es geworden.

Die Hose ist mal wieder die „einfache Hose“ aus der Zwergenverpackung. Sie hatte das Glück als Hose weiterzuleben nachdem sie ihr vorheriges Leben als Strickjacke bestritten hat.

So, nun gehe ich mich noch umschauen bei den anderen Nähfreudigen bei my kid wears….

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Me Made Shelly

Shelly

Endlich ist sie fertig – meine Shelly! Seit Monaten lag das ausgeschnittene Schnittmuster auf Schreibtisch, im Regal oder sonstwo herum und verstaubte babybedingt.

Nun endlich, seit meine Kleine etwas früher im Bettchen verschwindet, gibt’s nun auch für die Mama was Selbstgenähtes.

Ich bin jedenfalls vom Schnitt begeistert. Ausserdem supergut zu Nähen. Shelly gibt es hier zu kaufen.

Als Stoff hatte ich mir schon vor langer Zeit den Bio-Stoff „Flight“ von Birch beim Stoffsalon erstanden. Ich finde es nämlich gar nicht so einfach schöne Jerseystoffe für „Erwachsene“ zu finden.

Obwohl es bei Me Made Mittwoch von Shellys immer mal wieder nur so wimmelt, gesellt sich meine trotzdem dazu.

Noch mehr Selbst-Näh-Inspiration gibt es wie immer beim MMM.

DIY Aufnäher

Bild

Ich hatte vor kurzem einen selbstgemachten Aufnäher in meiner Näh-Grabbelkiste wiederentdeckt. Demnächst sollen noch weitere Motive folgen. Hier erstmal ein Testlauf:

Wenn man ein schönes Motiv hat, entweder ein eigenes oder ein „geliehenes“, muss man einfach die Figur mit Durchschreibepapier auf feste Baumwolle oder, wie in meinem Fall, Kunstfilz übertragen und die Konturen mit der Nähmaschine nachnähen. (Auf die Idee mit dem Durchschreibepapier kam ich erst nachdem ich schon mit Filzstift zugange war…)

Am besten funktionieren Motive, bei denen man die Nadel nicht so häufig absetzen muss. Die abgeschnittenen Fäden habe ich dann noch von Hand mit einer normalen Nähnadel auf die Rückseite des Aufnähers gezogen (also nicht zu knapp abschneiden).

Jetzt muss nur noch ein geeigneter Applikationsort gefunden werden.

 

 

Baby-Schlafsack „Rosa Wolke“ DIY

Babyschlafsack "Rosa Wolke" DIY - kruschkrusch

Mal wieder wollte ich für meine Kleine etwas selbst nähen. Im Moment bin ich eher auf der Suche nach schnell zu realisierenden Nähprojekten. Leider war es mir nicht gelungen ein einfaches Schnittmuster für einen Babyschlafsack zu finden. Überall wimmelte es von Reissverschlüssen und Knöpfen-oh Graus (nähtechnisch)!

Also beschloss ich, selbst ein Schnittmuster herzustellen. Man braucht lediglich einen Strampler mit Trägern, der einigermaßen passt, sowie Jerseystoff. Den Strampler braucht man nur als Vorlage für das Trägerteil des Schlafsacks.

Und so geht’s:

Zunächst muss man das Vorderteil der Stramplers im Bruch auf Schneiderpapier auflegen und die Konturen der Träger bis zur Achselnaht auf das Papier übertragen. (Das Vorderteil hat ca. 2cm kürzere Träger als das Rückenteil). Das gleiche gilt für die Rückenträger. Ab der Achsellinie habe ich den Schlafsack auf dem Vorderteil ganz frei fortgeführt. Die Gesamtlänge ab der hinteren Trägerspitze beträgt bei mir 65cm (= Gesamtlänge meines Babys) damit noch genug Platz für die Beinchenfreiheit bleibt.

Trägerkonturen übertragen

Dann Rückenteil ausschneiden und spiegelverkehrt auf das aufgemalte Rückenteil legen und zwar so, dass sich die Achselkanten treffen. Jetzt kann man nämlich die Konturen des Unterteils abmalen.

Babyschlafsack

Schnittmuster für Vorder- und Rückenteil im Bruch

Beide Teile ausschneiden und im Bruch auf den Stoff (zB Interlock-Jersey) auflegen und ausschneiden.

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Die Trägerkanten getrennt mit Bündchenware (oder Jersey) versehen. Mein Bündchen ist vor dem Annähen 4 cm breit. Ich habe das Bündchen „nach Gefühl“ gespannt. Normalerweise benutze ich immer die Formel aus der Ottobre für Bündchenware= 0,7 x Länge der zu versäubernden Kante.

Träger mit Bündchenware einfassen

Falls man eine Applikation machen möchte, ist das der richtige Zeitpunkt. Ich habe eine Wolke entworfen und sie mit Hilfe von Haftvlies angebracht (ohne geht’s nicht, weil der Stoff sonst Falten wirft).

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Beide Unterteile vernähen, so dass sie sich an den Achseln treffen.

So, jetzt fehlen nur noch die Druckknöpfe. Die Druckknöpfe habe ich ca. 2,5-3cm von der Trägerspitze angebracht. Retrospektiv würde ich jetzt empfehlen den Druckknopf des hinteren Trägers weiter an die Spitze zu setzen (also aufs Bündchen), weil der Träger sonst über dem Knopf nach oben umschlagen kann.

Fertiger Schlafsack "Rosa Wolke"

Fertig!

Eine Handyhülle zum Verschenken

Handyhülle selbstgenäht

Handyhülle selbstgenäht

Schon seit längerer Zeit habe ich nach einer Anleitung für eine simple Handyhülle gesucht, die ich meiner lieben Freundin zum Geburtstag schenken wollte. Schließlich bin ich beim Kreativlabor Berlin fündig geworden.

Ich habe seit Wochen mit verschiedenen Stoffen rumprobiert. Unter anderem mit Flanell, Wollstoff und Popeline. Der dünne Baumwollstoff erwies sich dann doch als beste Lösung, da er einfach am wenigsten Falten wirft. Ich habe gehofft mir mit dem Flanell oder dem Wollstoff die Vlieseinlage sparen zu können aber das Ergebnis war einfach nicht ansehnlich 😦

Heute präsentiere ich Euch nur die „geglückten“ Exemplare. Vielleicht sollte ich eine neue Kategorie mit dem Titel „Misslungenes“ einführen, davon gibt es nämlich auch jede Menge…

Die Anleitung und das Schnittmuster findet Ihr hier. Dank der vielen Bilder ist diese auch gut verständlich. Zu beachten ist bei der Anleitung, falls Ihr einen Motiv-Stoff verwendet , das Motiv auf der Rückseite der Handyhülle dann auf dem Kopf steht. Mich stört das aber nicht.

Außerdem benötigt Ihr bei der Anleitung eine Zick-Zack-Schere. Die hab ich mir extra angeschafft und benutze sie nun ständig für allerhand Verschiedenes. Der Zick-Zack verhindert das Ausfransen der Stoffkanten und funktioniert deutlich schneller als die Kanten mit der Nähmaschine zu versäubern.

Falls man nicht gerade Besitzer einer solchen Schere ist, kann man die Kanten aber auch einfach mit Zick-Zack-Stich versäubern.

Wenn Ihr nur einen Stoff verwenden wollt und keine Stoffkombi, könnt Ihr die Vorlage des Innenstoffs auch für den Aussenstoff verwenden. So habe ich es gemacht.

Ansonsten habe ich gestern in meinem Reader die Anleitung von woodenquarter entdeckt. Die ist super falls ihr nur einen Stoff verwendet. Leider kam die Anleitung für mich zu spät…

Der Hut der guten Laune

Baby-Sonnenhut aus Ottobre

Baby-Sonnenhut aus Ottobre

Vor einiger Zeit wagte ich mich respektvoll an einen Hutschnitt für Babys aus der aktuellen Ottobre. An einen Hutschnitt hatte ich mich noch nie gewagt. Aber man wächst ja bekanntlich mit neuem Herausforderungen….

Der Schnitt war für einen Stretch-Stoff gedacht. Da ich aber den perfekten Popelinestoff für einen Hut hatte, versuchte ich es eben mit diesem. Nach einigem Gefluche und Haare raufen, klappte es auch.

Der Hut fliegt momentan überall bei uns in der Wohnung herum und verbreitet mit seinem Anblick gute Laune und macht uns bewusst, dass Sommer ist auch wenn nicht immer die Sonne scheint.

Baby-Sonnenhut

Baby-Sonnenhut

Meine Kleine konnte ihn nun endlich mal aufziehen.

Mein Baby mit Hut

Noch mehr süße selbstgenähte Baby- und Kinderkleidung gibt es heute bei Fräulein Rohmilch.

Eine neue Tasche muss her!

Nachdem ich meine kompletten Sommersachen umgegraben hatte, musste ich feststellen, dass ich gar keine locker luftige Sommertasche besitze. Alles eher schwere Ledertaschen oder eben die guten Jütesäckchen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem schönen Schnittmuster im Netz…und da fand ich sie:

Die „reversible bag“ gibt es als Schnittmuster kostenlos bei verypurpleperson inklusive Nähanleitung.

Reversible bag

Mein „reversible bag“

Wie der Name schon sagt, kann man die Tasche wenden. Da ich aber unbedingt eine kleine Innentasche haben wollte, ging diese Option für mich verloren.

Den Aussenstoff habe ich über Etsy bei Miss Matatabi bestellt. Als Innenstoff habe ich einfach naturfarbenen Popeline verwendet.

Tatsächlich habe ich es geschafft mich 3 Mal zu vernähen da ich, seit meine kleine Maus auf der Welt ist, nicht mehr lange am Stück nähen kann. Aber fertig wurde sie trotzdem 🙂

Reversible bag detail

„reversible bag“ im detail

"reversible bag" Innentasche

„reversible bag“ Innentasche

Mein "reversible bag"

Mein „reversible bag“

…und ist momentan täglich im Einsatz!