Eine Handyhülle zum Verschenken

Handyhülle selbstgenäht

Handyhülle selbstgenäht

Schon seit längerer Zeit habe ich nach einer Anleitung für eine simple Handyhülle gesucht, die ich meiner lieben Freundin zum Geburtstag schenken wollte. Schließlich bin ich beim Kreativlabor Berlin fündig geworden.

Ich habe seit Wochen mit verschiedenen Stoffen rumprobiert. Unter anderem mit Flanell, Wollstoff und Popeline. Der dünne Baumwollstoff erwies sich dann doch als beste Lösung, da er einfach am wenigsten Falten wirft. Ich habe gehofft mir mit dem Flanell oder dem Wollstoff die Vlieseinlage sparen zu können aber das Ergebnis war einfach nicht ansehnlich 😦

Heute präsentiere ich Euch nur die „geglückten“ Exemplare. Vielleicht sollte ich eine neue Kategorie mit dem Titel „Misslungenes“ einführen, davon gibt es nämlich auch jede Menge…

Die Anleitung und das Schnittmuster findet Ihr hier. Dank der vielen Bilder ist diese auch gut verständlich. Zu beachten ist bei der Anleitung, falls Ihr einen Motiv-Stoff verwendet , das Motiv auf der Rückseite der Handyhülle dann auf dem Kopf steht. Mich stört das aber nicht.

Außerdem benötigt Ihr bei der Anleitung eine Zick-Zack-Schere. Die hab ich mir extra angeschafft und benutze sie nun ständig für allerhand Verschiedenes. Der Zick-Zack verhindert das Ausfransen der Stoffkanten und funktioniert deutlich schneller als die Kanten mit der Nähmaschine zu versäubern.

Falls man nicht gerade Besitzer einer solchen Schere ist, kann man die Kanten aber auch einfach mit Zick-Zack-Stich versäubern.

Wenn Ihr nur einen Stoff verwenden wollt und keine Stoffkombi, könnt Ihr die Vorlage des Innenstoffs auch für den Aussenstoff verwenden. So habe ich es gemacht.

Ansonsten habe ich gestern in meinem Reader die Anleitung von woodenquarter entdeckt. Die ist super falls ihr nur einen Stoff verwendet. Leider kam die Anleitung für mich zu spät…

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In love with Fibi

Fibi der Fuchs-Endlich fertig!

Fibi der Fuchs-Endlich fertig!

Obwohl ich in letzter Zeit (wegen Baby) eher auf fixe Projekte stehe, habe ich mich trotz mangelnder Zeit mal wieder an ein Riesenprojekt gewagt. Vor Monaten schon habe ich SIE in den tiefen des Blogjungels entdeckt und es war: Liebe auf den ersten Blick!

Fibi der Fuchs

Fibi der Fuchs

Fibi trifft Nils das Nilpferd

Fibi trifft Nils das Nashorn

Fibi sieht auch von hinten gut aus ;-)

Fibi sieht auch von hinten gut aus 😉

Problem: Ich konnte nicht häkeln! Ich war überzeugt, dass ich es niemals schaffen würde, dieses süße Ding zu häkeln. Und doch: Dank Häkel-Lehrvideos aus dem Netz und ein paar Erklärungen von Schwiegermama klappte es! Ich kann nun häkeln – zumindest einigermaßen.

Fibi gehört zur Lalylala Puppenfamilie. Die Anleitung kann man über Dawanda oder Etsy kaufen. Den Wollvorschlag habe ich aufgrund mangelnder Verfügbarkeit unseres Wollladens etwas verändert.

Dieses Projekt hat zwar mehrere Wochen gedauert, weil ich teilweise nur eine Runde pro Tag gehäkelt habe dann wieder mehrere Tage gar nicht. Das geht dank der Anleitung, die ich mir ausgedruckt und jede Runde abgehakt habe ganz gut. Endlich ist sie fertig und hat unsere Herzen bereits erobert. Sie ist lange nicht perfekt da ich ja eine Häkelanfängerin bin. Die kleinen Makel geben unserer Fibi aber den „Charme des Unperfekten“.

So sah Fibi auch mal aus...

So sah Fibi auch mal aus…

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Ich will mit diesem Projekt auch diejenigen ermuntern, die sich an Projekte nicht rantrauen, weil sie die Machart nicht beherrschen. Man kann noch gaaaanz viel lernen und danach ist man umso stolzer!

Weil heute Dienstag ist gesellt sich Fibi zu den anderen schönen Dingen bei CreaDienstag.

Der Hut der guten Laune

Baby-Sonnenhut aus Ottobre

Baby-Sonnenhut aus Ottobre

Vor einiger Zeit wagte ich mich respektvoll an einen Hutschnitt für Babys aus der aktuellen Ottobre. An einen Hutschnitt hatte ich mich noch nie gewagt. Aber man wächst ja bekanntlich mit neuem Herausforderungen….

Der Schnitt war für einen Stretch-Stoff gedacht. Da ich aber den perfekten Popelinestoff für einen Hut hatte, versuchte ich es eben mit diesem. Nach einigem Gefluche und Haare raufen, klappte es auch.

Der Hut fliegt momentan überall bei uns in der Wohnung herum und verbreitet mit seinem Anblick gute Laune und macht uns bewusst, dass Sommer ist auch wenn nicht immer die Sonne scheint.

Baby-Sonnenhut

Baby-Sonnenhut

Meine Kleine konnte ihn nun endlich mal aufziehen.

Mein Baby mit Hut

Noch mehr süße selbstgenähte Baby- und Kinderkleidung gibt es heute bei Fräulein Rohmilch.

Eine neue Tasche muss her!

Nachdem ich meine kompletten Sommersachen umgegraben hatte, musste ich feststellen, dass ich gar keine locker luftige Sommertasche besitze. Alles eher schwere Ledertaschen oder eben die guten Jütesäckchen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem schönen Schnittmuster im Netz…und da fand ich sie:

Die „reversible bag“ gibt es als Schnittmuster kostenlos bei verypurpleperson inklusive Nähanleitung.

Reversible bag

Mein „reversible bag“

Wie der Name schon sagt, kann man die Tasche wenden. Da ich aber unbedingt eine kleine Innentasche haben wollte, ging diese Option für mich verloren.

Den Aussenstoff habe ich über Etsy bei Miss Matatabi bestellt. Als Innenstoff habe ich einfach naturfarbenen Popeline verwendet.

Tatsächlich habe ich es geschafft mich 3 Mal zu vernähen da ich, seit meine kleine Maus auf der Welt ist, nicht mehr lange am Stück nähen kann. Aber fertig wurde sie trotzdem 🙂

Reversible bag detail

„reversible bag“ im detail

"reversible bag" Innentasche

„reversible bag“ Innentasche

Mein "reversible bag"

Mein „reversible bag“

…und ist momentan täglich im Einsatz!

Pimp up your Bügelbrett

Mein gepimptes Bügelbrett

Mein gepimptes Bügelbrett

Ein Bügelbrett nur für den Nähtisch! Dachte ich mir als ich diese Mini-Version eines Bügelbrettes (ca. 70cm lang und auf stabilen faltbaren 15cm hohen Metallbeinchen) auf einem Flohmarkt entdeckte. Endlich muss ich nicht mehr das große Bügelbrett aus der Versenkung anschleppen sondern kann dieses kleine Ding hinter meinem Nähregal verstecken.

Einziger Haken: Der Stoff hässlich und oll…

„Das kann man doch bestimmt selber nähen“ dachte ich und machte mich an die Arbeit.

Tollerweise war das Bügelvlies nicht mit dem Überzug vernäht, so dass ich es weiterbenutzen konnte. Als Überzug wählte ich jetzt einen alten Baumwollstoff.

 

Das braucht's

Das braucht’s

So geht’s:

Das Bügelbrett zusammengefaltet auf den Stoff legen und mit einer Zugabe von ca. 3 cm die Aussenkante abzeichnen und anschließend ausschneiden.

Da ich keine Lust hatte die Kanten einzuschlagen nahm ich einfach ein Webband und nähte es um den Stoff herum. Dabei habe ich darauf geachtet die Zock-Zack-Naht möglichst weit von der Kante weg zu nähen, da ja noch eine Schnur durchpassen muss…

Webband annähen

Webband annähen

Einfacher wäre es ein breiteres Webband zu nehmen…

Nach Annähen des Webbandes muss nur noch ein kleines Loch auf der Unterseit gemacht werden um die Schnur durchzufriemeln. Das habe ich so gemacht, wie Omi es mir vor etlichen Jahren gezeigt hat: Schnur an eine Sicherheitsnadel heften und von aussen mit den Fingern immer weiterschieben. Das geht, wie gesagt, einfacher je breiter das Band.

Fertiger Bezug

Fertiger Bezug

Jetzt nur noch den Bezug über das Brett spannen und Kordel festziehen!

Me Made Mittwoch

Endlich fertig: Mein WIKSTEN Tank Top!

Wiksten Tank top von vorne

Wiksten Tank top

Wiksten Tankt top

Wiksten Tank top

Leider spielt das Wetter heute nicht mit um es anzuziehen.

Der Stoff ist von Nani Iro. Eine Vorversion habe ich aus einem Laken genäht um zu schauen, ob mir die Größe passt. Das war auch gut so, denn es erwies sich als etwas zu breit am Rücken. Das Laken-Top dient nun als Sommer-Pyjama-Oberteil.

Noch mehr Selbstgenähtes gibt es hier.

DIY Elefantenmobile

Diesmal wollte ich ein Mobile für über den Wickeltisch herstellen. Als Motiv sollten es Elefanten sein.

Elefantenmobile aus Papier

Die ursprüngliche Idee war, die Elefanten aus Stoff herzustellen. Da sich der Aufwand aber als extrem groß erwies, habe ich mich doch für den Tonkarton entschieden…

Einen Stoffelefanten habe ich jedoch zur Probe genäht, als Stoff habe ich Kunstfilz verwendet.

Mobile-Elefant aus Stoff

Mobile-Elefant aus Stoff

Bis ich DIE Elefantenform hatte, brauchte es ca. 10 Zeichenversuche, die ich euch hier ersparen möchte….

Diese 2 Motive sind es nun geworden:

Elefant 1

Elefant 1

Elefant 2

Elefant 2

Die Motive mussten also ausgeschnitten und auf Tonkarton übertragen werden (die Ohren separat ausschneiden). Jedes Motiv musste zweimal ausgeschnitten werden davon 1 Mal spiegelverkehrt. Die beiden ausgeschnittenen Elefanten konnten nun zusammengeklebt werden.

schnippel schnippel

schnippel schnippel

Zuerst habe ich einen Wollfaden zum aufhängen dazwischengefriemelt. Später musste ich jedoch feststellen, dass das Ganze mit einem Nylonfaden viel besser aussieht. Also alles nochmal auf Nylonfaden ummodeln-ähz. Dann Ohr drauf, Auge mit Edding aufgemalt-erster Elefant fertig, usw…

Fertiger Elefant - Elefantenmobile

Fertiger Elefant – Elefantenmobile

Von diesen Elfanten habe ich insgesamt 8 gemacht. Jeweils 2 mit gleicher Körper- und Ohrfarbe. Dazwischen habe ich noch Kreise und Rauten gehängt, diese müssen jeweils 4-fach ausgeschnitten, in der Mitte gefaltet und zusammengeklebt werden.

Zuschnitt Kreise

Zuschnitt Kreise

Kreise - DIY Elefantenmobile

Kreise – DIY Elefantenmobile

Als letztes musste ich noch etwas zum Aufhängen herstellen. Es gibt bereits vorgefertigte Gestänge für Mobiles in Bastelläden aber ich wollte gern ein eigenes Gestänge aus Zweigen herstellen, die ich beim letzten Spaziergang auf dem Waldboden aufgelesen hatte. Diese habe ich zunächst weiß mit Lack angemalt….

…und zusammengebunden.

Verbundene Zweige - Mobilegestänge

Verbundene Zweige – Mobilegestänge

Fertiges Mobilegestänge

Fertiges Mobilegestänge

Dnach mussten die Elefanten, die Kreise und Rauten auf dem Gestänge befestigt werden und-fertig!